UWR-2022-Projektvorstellung
Promotionsabschlussstipendium für Birte Geißler, M.A., M.Sc. (6 Monate)
…für ihre Arbeit mit dem Titel „Die Porta Nigra in Trier. Eine Analyse des römischen Bauwerkes“
Die Porta Nigra in Trier ist das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen. Trotz ihres guten Erhaltungszustandes und zahlreicher Erwähnungen Allgemeinwerken zur antiken Architektur sind immer noch grundlegende Aspekte bezüglich des römischen Baus unzureichend erforscht. In mehreren Kampagnen vor Ort wurde das Bauwerk umfassend in einem Raumbuch und in Plänen dokumentiert. Auf der Basis der Kartierung der Befunde am Gebäude wurden Bauphasen und Rekonstruktionsvorschläge erarbeitet. Diese bilden den Ausgangspunkt für weiterführende Fragestellungen zu dem Bauwerk aus dem Ende des 2. Jahrhunderts, welche u.a. Überlegungen zur Gestaltungsweise des römischen Stadttores, die typologische Kontextualisierung des Bauwerkes, die Frage der Unfertigkeit und die vertiefende Untersuchung zur fortifikatorischen Funktionsweise beinhalten. Des Weiteren werden in der Dissertation bautechnische Aspekte untersucht, um eine Rekonstruktion des Bauablaufes des fast fertiggestellten Bauwerkes zu erstellen. Ziel ist eine möglichst umfassende Untersuchung und Einordnung des römischen Stadttores.
Druckkostenzuschuss
...für das Werk von Sebastian Olschok "Der Wirtschaftskomplex im Deir Anba Hadra (Assuan/ Ägypten. Lebensmittelverarbeitung in einem oberägyptischen Kloster)"
RGZM/LEIZA - Byzanz zwischen Orient und Okzident Bd. 26 (Mainz/ Frankfurt 2022)